Über Vali50+

Ein Projekt zur Sichtbarmachung digitaler Kompetenz erfahrener Berufstätiger.

Das Video zum Projekt: Vali50+ kurz vorgestellt

Digitale Kompetenzen sind auf dem Arbeitsmarkt ein wichtiger Faktor, um mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt zu halten. Der Erwerb dieser Kompetenzen erfolgt oft informell im Prozess der Arbeit oder auch in der Freizeit. Diese Kompetenzen werden jedoch nicht durch ein Aus- oder Weiterbildungszertifikat nachgewiesen. Mit dem Projekt Vali50+ wird ein Tool entwickelt, das dabei hilft, diese informell erworbenen digitalen Kompetenzen zu bilanzieren und sichtbar zu machen. 

Die Sichtbarmachung dieser Kompetenzen kann für verschiedene Anwendungssituationen nützlich sein: Es hilft erfahrenen Berufstätigen dabei, ein Kompetenzprofil zu erstellen sowie Stärken und Lücken zu erkennen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen stellen sie überzeugende Bewerbungsunterlagen zusammen oder wählen passende Weiterbildungen aus. Das Vali50+ Tool lässt sich jedoch auch in anderen Situationen einsetzen: Arbeitsvermittelnde nutzen das Tool für die Beratung ihrer Klient*innen, in Unternehmen ergänzt das Tool traditionelle Methoden der Mitarbeitendenbeurteilung, für Weiterbildungsanbietende dient Vali50+ der Ausarbeitung zeitgemässer Angebote. (Mehr zum Nutzen

Damit das Vali50+ Tool gewinnbringend eingesetzt werden kann, braucht es eine Passung auf die Anforderungen der Wirtschaft sowie einen Abgleich mit den Erkenntnissen aus dem Bildungsbereich und der Wissenschaft. In einer ersten Phase des Projekts werden diese Anforderungen in Unternehmen, bei den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen und im Bildungsbereich gesammelt und gebündelt. So entstehen ein Kompetenzrahmen sowie ein Einschätzungsraster für digitale Kompetenzen. In der zweiten Phase des Projekts wird das eigentliche Tool entwickelt, mit dessen Hilfe die individuellen Kompetenzen sichtbar gemacht werden können. Das Tool wird in der letzten Projektphase erprobt und beworben. (Mehr zum Projektablauf)

Das Projekt startete im Juni 2020. Es wird mit einer Projektdauer von ca. 2 Jahren gerechnet. Das Projekt wird durch die Hochschule für Wirtschaft und die Pädagogische Hochschule (beide Fachhochschule Nordwestschweiz) geleitet und durchgeführt. (Mehr zum Team)

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